„Die USA in Deutschland“

American Dream , Land der unbegrenzten Möglichkeiten , Schmelztiegel der Sprachen  und Nationen , Luftbrücke, Carepakete, McDonalds und Coca Cola,  J. F. Kennedy und seine Berliner Rede, aber auch Forderungen wie „Ami go home“ oder Ereignisse  wie Watergate und 9-11: dies sind nur einige der vielen Facetten, die wir als Deutsche mit den USA verbinden.

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Kaum ein Land in der Welt erzeugt mehr Assoziationen und ebenso Widersprüche wie die USA. Man kann Amerika lieben oder auch nicht mögen (oder sogar hassen), aber es gibt wohl kaum jemanden, der keine persönliche Meinung zu diesem riesigen Land und der heute einzig verbliebenen Supermacht hat.
Und kaum ein Land, und insbesondere kein außereuropäisches Land,  hat eine solche Bedeutung für die nach dem Krieg entstandene Bundesrepublik Deutschland wie die USA.
Musik, Film, Literatur, Technik, Medizin und viele andere Bereiche sind auch in Deutschland nicht ohne die jeweiligen amerikanischen Beiträge denkbar.

Souvenirteller, der anläßlich des Kennedy-
Bersuches 1963 in Berlin hergestellt wurde.

© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker

Deutsche Schüler/innen und Touristen in den USA
Und dass die USA und Deutschland inzwischen  über den politischen und wirtschaftlichen Bereich hinaus intensive Kontakte haben , mögen diese beide Zahlen verdeutlichen: mehr als 7000 deutsche Schüler/innen weilten im Schuljahr 2011/2012 zu einem High School-Aufenthalt  für mehrere Monate oder sogar ein ganzes Schuljahr  in den USA und 1,8 Mio. deutsche Touristen besuchten 2012 die USA (Tendenz steigend).

„The American Way of Life“:
Um einen Eindruck vom American Way of Life und den Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu erhalten, brauchen wir z. Zt. nicht einmal in die USA zu reisen:
In einer Wechselausstellung im Haus der Geschichte in Bonn  werden vom 21.3. – 13.10.2013   ausgewählte  Aspekte  des „American Way of Life“ und insbesondere des Einflusses  der USA auf Deutschland präsentiert. Mehr als 1000 Exponate, von denen einige noch nie in Deutschland zu sehen  waren, werden hier ausgestellt.

Man muss kein Amerika-Fan sein, um diese Ausstellung zu besuchen. Geschichtliches Interesse reicht meist schon, um von der Ausstellung  begeistert zu sein.

Dazu gehören z. B.
– Das Originalliedblatt von „Muss i denn“ mit handschriftlichen Anmerkungen von Elvis
– Die Fotoprojektionen „Amerika“ von Hans Hamann
sowie folgende (und andere) Exponate, die wir hier mit freundlicher Genehmigung des Hauses der Geschichte zeigen  dürfen:

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Die Harley Davidson Typ „Captain America“ aus dem Kultfilm Easy Rider (1969) mit Peter Fonda und Dennis Hopper.© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker Import-Bösewicht  J.R. und die amerikanische Fernsehserie „Dallas“ vermittelten den deutschen Zuschauern in den 80er Jahren ein Bild Amerikas.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
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Einteilung des Deutschen Reiches nach dem 2. Weltkrieg in die 4 Besatzungszonen.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
Ebenfalls nach dem 2. Weltkrieg wird in den USA die private Hilfsorganisation CARE gegründet, die für viele Europäre, insbesondere Deutsche die Versorgung mit (überlebens)lebenswichtigen Gütern, vor allem Lebensmitteln übernahm.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
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Der Ford 17M aus Köln (ab1960): eine gewollte Nachahmung der amerikanischen „Straßenkreuzer“: chrombeladen, breiter Kühlergrill und hervorstechende Heckflossen.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
Der Ford 17M in der Ausstellung , hier vor der Zapfsäule der amerikanischen Firmna ESSO (=Standard Oil)
© Stiftung Haus der Geschichte/Martin Magunia
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Die Deutsche Industrie Ausstelung wirbt 1950 für den amerikanischen „Way of Life“ im deutschen Zuhause.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
Das nach dem US Außenminister George C. Marshall benannte Wirtschafts- und Wiederaufbauprogramm war eine der wichtigsten Starthilfen (Kredite, Rohstoffe, Lebensmittel und Waren) für die notleidende Bevölkerung.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
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Die Musikbox kommt durch die in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten in den 50er Jahren zuerst  in die Kasinos der US-Army.
© Stiftung Haus der Geschichte/Martin Magunia
Von dort findet sie schnell den Weg in deutsche Lokale, Milchbars und Eisdielen. Sie wird vor allem von den jungen Leuten begeister gefüttert: mit Groschen.
© Stiftung Haus der Geschichte/Axel Thünker
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Die Überreste eines der Flugzeuge, die am 11.9.2001 in das World Trade Center in New York geflogen sind.
(Foto: National Museum of American History, Smithsonian Institution), zur Verfügung gestellt von: Stiftung Haus der Geschichte
Etagenschild aus dem obersten Stockwerk des WTC: Stairway C, Floor 102(Foto: National Museum of American History, Smithonian Institution), zur Verfügung gestellt von: Stiftung Haus der Geschichte

Weitere Informationen zu dieser Ausstellung erhalten Sie unter:
The American Way. Die USA in Deutschland.(Seite der Stiftung Haus der Geschichte)

Zur Vorbereitung des Museumsbesuches oder zur weiteren  Information gibt es auch eine App, die Sie auf dieser Seite herunterladen können.

 

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